Was passiert, wenn die mit einer Währung gekoppelte Markenfirma Pleite geht?

Generell unterliegt auch eine Markenwährung – ähnlich wie eine Fiat-Währung einer staatlichen Zentralbank – einem Lebenszyklus. Dieser Lebenszyklus wird durch die Leistung der mit der Währung assoziierten Markenfirma, der strikten Einhaltung der Währungspolitik des verantwortlichen Emittenten und der Akzeptanz durch die Konsumenten und Investoren bestimmt.
Im Gegensatz zur Währung BitCoin, deren maximale Menge absolut begrenzt ist, erfolgt bei Leondrino eine dynamische Geldmengensteuerung, die durch die Zahl der Konsumenten der Markenprodukte, durch das Geschäft der assoziierten Markenfirma und durch das Handelsgeschehen mit dieser Marken-Währung bestimmt wird. Das Ziel besteht dabei darin, die jeweilige Währungspolitik einzuhalten und insbesondere die Volatilität in einem begrenzten Band zu halten. Für die Steuerung der Geldmenge ist ein Teil der beim ILO eingenommenen Reserve an Fiat-Währung vorgesehen. Die Ausweitung der Geldmenge und der Rückkauf bei Preisverfall werden in gewissen Grenzen automatisch erfolgen (basierend auf dem Leondrino Algorithmus). Bei größeren Schwankungen ist der Eingriff durch geschulte Fachkräfte vorgesehen.
Eine Markenwährung wird bei Insolvenz einer damit assoziierten Marke nach Verwertung der vor dem ILO vereinbarten Sicherheiten der Markenfirma und der Rückführung des Erlöses aus diesen Sicherheiten und der noch überschüssigen Bar-Reserve in Fiat-Währung für die Geldmengensteuerung an die dann noch vorhandenen Halter der Markenwährung vom Markt genommen.
Das Delisting einer Markenwährung bei Leondrino Exchange über einen vergleichbaren Vorgang passiert auch dann, wenn sowohl der Referenzwert zur Fiat-Währung US-Dollar als auch das Handelsvolumen für diese Markenwährung für längere Zeit unter einen definierten Mindestwert fällt.